Jenseits des Gewöhnlichen

Ja, Schreiben ist Drecksarbeit und Werk kommt von werkeln. Aber das fertige Buch ist genauso spannend wie der Weg zu ihm. Diese Reise, die mit Staunen beginnt, Recherche aufsaugt, steinige Monate der Kreation entlangholpert und sich dann wie ein Derwisch um sich selbst dreht, im Einklang mit allem wie eine perfekte Spule, das letzte geölte schnurrende Rädchen, das die Maschine gebraucht hat. 

Mein Debüt

Der gefährlichste Ort

Ein Mann gesteht einer Staatsanwältin den Mord an seiner Frau. Dann widerruft er und schweigt. Sein Geständnis: nicht verwertbar. Beweise für den Mord: keine. Und die einzige Zeugin, seine neunjährige Tochter: spurlos verschwunden. Während Staatsanwältin Mara Sandmann ermittelt, tauchen immer neue, verstörende Hinweise auf. Doch die Spuren führen sie nicht nur zu einem Mord, sondern auch zu einem tiefen Systemversagen, das Frauen und Kinder im Stich lässt. Inmitten von Traumata und Gewalt muss Mara alles riskieren, um die schreckliche Wahrheit ans Licht zu bringen.

"Der gefährlichste Ort" für eine Frau* in Deutschland ist: ihr Zuhause. Und alle zwei Tage stirbt eine von uns, getötet, weil sie eine Frau* war. Hier ist ein packender, brisanter und schonungslos realistischer Krimi darüber, herausgegeben vom mutigen und grandiosen Emons Verlag. 

Der gefährlichste Ort | Maike Möller-Engemann | Emons Verlag

Mein neues Projekt 

"Was wollen die von mir, ich bin doch nur Schauspieler", fragte Klaus Maria Brandauer in "Mephisto" über die Nazis. Was die Biester der Großstadt, des Landes Brandenburgs, des Inneren von ihnen wollen und warum plötzlich Krieg sein soll, fragen sich auch meine Figuren in diesem neuen Projekt. 

Zwischen Recherche und Kreation schreibe ich morgens um vier an diesem neuen Werk über unsere gruselige Zukunft. 

Viele weitere werden folgen... 

Wie alt ich auch werde, dem Schreiben werde ich niemals müde. Und meine Gretchenfrage wird immer bleiben, warum steht hier nicht Heine? Der Penthesilea schrieb und sich somit vom Kindersoldaten zum avantgardistischen Feministen seiner Zeit mauserte.... sein Suizid soll mit Goethes Hass der Amazonengeschichte zu tun gehabt haben....